Der Watzenborn-Steinberger Kurt Binz ist neuer Ehrenbürger von Pohlheim. Am 11. April verlieh ihm Bürgermeister Udo Schöffmann im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung diese höchste Auszeichnung der Stadt, nachdem das Parlament in seiner Märzsitzung einstimmig dafür votiert hatte, Binz die Ehrenbürgerwürde zu verleihen.

Als Stadtoberhaupt würdigte Schöffmann das einzigartige bürgerschaftliche Engagement von Kurt Binz: 50 Jahre habe sich der Jubilar unermüdlich in kommunalpolitischen, diakonischen und kirchlichen Gremien zum Wohl seiner Heimatstadt eingebracht. Seine politische Heimat war und ist die CDU. Zu seinen vielfältigen Ämtern gehörte die verantwortliche Mitarbeit im Ortsverband Watzenborn-Steinberg im Stadtparlament, dessen Vorsteher er viele Jahre war, im Seniorenbeirat sowie Aufgaben als Schiedsmann, als Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Evangelischen Sozialstation bzw. Diakoniestation Fernwald-Pohlheim wie auch als Vorsitzender des Kirchenvorstands in Watzenborn.

Bereits 1992 wurde er Ehrenstadtverordneter, erhielt 1998 die Goldene Ehrenplakette der Stadt Pohlheim und 2001 das Goldene Kronenkreuz des Diakonischen Werkes. In der Geschichte Pohlheims haben erst 7 Personen die Ehrenbürgerwürde verliehen bekommen; aktuelle Ehrenbürger sind nun Walter Damasky und Kurt Binz, beide CDU.

Wie Stadtverordnetenvorsteher Prof. Dr. Helge Stadelmann in seiner Laudatio betonte, gelte ein großer Dank auch Ehegattin Gisela Binz, die ihrem Mann diesen vielfältigen Einsatz für seine Mitbürger über ein halbes Jahrhundert lang neben seinem Beruf als Bahnbeamter ermöglicht habe. In einer Zeit nachlassenden ehrenamtlichen Engagements sei der Ehrenbürger Kurt Binz ein Vorbild für junge Menschen, für Frauen und Männer mitten im Leben sowie für Junge Senioren, sich in der Kommune, in Kirchen, Vereinen und sozialen Projekten einzubringen. Der Staat könne nicht alles leisten. Angesichts der demographischen Wende gehe es nicht ohne das Ehrenamt.

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